Der moving-Film

Den praktischen Einsatz von moving auf unterhaltsame Art kennenlernen - mit dem moving-Videotrainingsfilm sind Sie sofort startbereit, täglich Ihren Rücken auf einfache und angenehme Weise fit zu halten.

Inhalt:
- medizinische Wirkungsweise von moving
- moving im Stehen
- moving im Sitzen
- moving in Alltagssituationen

 

Das moving-Buch

Das moving-Buch vermittelt klar und einfach die Durchführung der moving-Bewegungen - im Handumdrehen können die Bewegungen im Alltag umsetzen und sind Sie über die medizinsichen Wirkung von moving informiert. DIe lockere Art der wissensvermittlung ist ein echtes Lesevergnügen.

moving-macht den Rücken fit - movingBuch Leseprobe

das movingBuch können Sie in unserem Shop erwerben

Durchführung der movingBewegungen - moving im Stehen

Im Alltag bietet sich z.B. bei Wartezeiten oft die Möglichkeit, moving im Stehen zu praktizieren und dadurch locker zu werden. Auch im Berufsalltag kann man bei stehenden Tätigkeiten immer wieder unauffällig durch kleine moving-Bewegungen Anspannung und Stress bewusst reduzieren. Denn wie schon bei moving im Sitzen mobilisieren  auch im Stehen kleine, sanfte Bewegungsabläufe die Wirbelsäule genauso wirkungsvoll wie kraftvolle, große Bewegungen. Lassen Sie also, je nach Laune und Alltagssituation Ihre Wirbelsäule entweder sanft und langsam in ausladenden Bewegungen abrollen, oder bewegen Sie die Wirbel kaum wahrnehmbar – jedes Mal ist moving ein Festmahl für die Bandscheiben und eine willkommene Erholung für die angespannte Muskulatur.

Eine optimale Wirkung erzielen Sie, wenn Sie die vier moving-Module regelmäßig morgens und abends als eine Art  ‘Muskelhygiene’ in Ihre Badezimmerroutine einbauen. Ohne jede Anstrengung aktivieren Sie dann die Blutzirkulation in Ihrem Organismus, die durch lange Liege- Sitz- oder Stehphasen  angesammelten Schlackenstoffe im Bindegewebe werden ausgeschwemmt und in kürzester Zeit sind Sie angenehm fit für den Tag. Bewährt hat sich dabei eine ‚Memo’, z.B. den moving-Kugelschreiber neben der Zahnbürste zu parken. Sie werden dann jeden morgen an Ihre Rückenhygiene erinnert und schon nach wenigen Wochen möchten Sie ihre morgendliche ‚Aktivierungsminute’ nicht mehr missen.

1.  Stehen und Streckung

Im alten China haben manche Bewegungsschulen Ihre Eleven ein Jahr lang nur das Stehen üben lassen – so wichtig erschien Ihnen eine aufrechte Haltung für die folgenden Bewegungsübungen. Auch mir erschien dies etwas übertrieben, bis ich begonnen hatte, das Stehen zu üben – bis alle Wirbel der Wirbelsäule wirklich gerade übereinanderstehen können und man dabei trotzdem locker bleibt, ist zugegebenermaßen ziemlich trainingsbedürftig. Das Gute aber am Stehen ist, dass Sie viele Möglichkeiten haben, dies im Alltag unauffällig zu üben und dadurch Ihre Wahrnehmung zu schärfen.

Wenn dann beim Stehen der gesamte Körper locker ist, stehen sie im wahrsten Sinne des Wortes mit beiden Beinen im Leben, denn Sie spüren Ihr Gewicht auf den Fußsohlen, (wo es auch hingehört) und haben auf diese Art Boden unter den Füßen  –  mit das Entspannendste, was man sich immer wieder  im Alltag gönnen kann. Sämtliche Stehempfänge verlieren ihren Schrecken, und auch lange Warteschlangen dienen in Zukunft als effiziente Entspannungspause.

Aber nicht nur die Wirbelsäule dankt Ihnen eine sanfte Bewegung nach oben, auch das Kniegelenk und das Hüftgelenk sind bei langen Phasen des Stehens froh, wenn sie zwischendurch vom Dauerdruck entlastet werden. Deshalb ist die Streckung nach oben zwar das kürzeste Element von moving - das Modul benötigt zur Durchführung nur 10 Sekunden – aber ist dennoch mindestens genauso wichtig wie alle anderen Bewegungsabläufe.

Bewegungsanleitung

  • Stehen Sie aufrecht – je nach Bedarf mit flachen Schuhen oder barfuss. Ihre Füße stehen in Schulterbreite parallel zueinander und spüren Sie, wie das Gewicht Ihres Körpers auf die Fußssohlen abgegeben wird und Ihr Gewicht auf Ballen und Fersen gleichmäßig verteilt ist. Lassen Sie Schultern und Arme locker, als würden letztere wie bei einer Marionette herunterhängen.
  • Lassen Sie nun die Muskulatur im Becken- und Bauchraum locker (wie im Sitzen), wobei sich das Becken von selbst etwas aufrichtet und der Rücken gerader, also das eventuell bestehende Hohlkreuz geringer wird. Diese Bewegung des Beckens ist gut nachvollziehbar, wenn Sie das Stehen erst einmal mit dem Rücken zur Wand üben.
  • Lassen Sie nun die Knie nach unten locker. Dies gelingt am besten, wenn Sie die Knie zuerst durchstrecken und dann das Körpergewicht durch die Knie nach unten auf die Fußsohlen sinken lassen. Die Knie geben dann von selbst ein klein wenig nach und sind ganz leicht gebeugt. Aber bitte die Knie nicht nach vorne schieben, dies würde wieder erhebliche Anspannungen in den Beinen erzeugen.
  • Zum Schluss überprüfen Sie die Kopfhaltung, die derjenigen von moving im Sitzen entspricht - Sie tragen majestätisch eine Krone auf dem Kopf und fühlen sich entsprechend königlich.

Streckung

  • Stellen Sie sich nun vor, wie Sie sich strecken und immer größer werden indem Sie die Gelenke nach oben dehnen und diese Raum bekommen. Sie beobachten, wie Fußgelenke,  Kniegelenke und Hüftgelenke gedehnt werden und danach die Wirbelsäule bis in den Halsbereich Wirbel für Wirbel auseinandergezogen wird . Zum Schluss kann das Gefühl eintreten,  ganz leicht zu sein und wieder eine Krone zu tragen aber trotzdem festen Boden unter den Füssen zu haben und ganz von selbst gerade zu stehen.
  • Lassen Sie sich nun wieder etwas nach unten sinken und genießen Sie diese Position, solange Sie dies als angenehm empfinden.

Wiederholen Sie die Streckung Ihres Körpers sooft es Ihnen gut.